Gliederung:

  1. Der Hintergrund
    ("Philosophy and Mission")


  2. Die Vorarbeiten

  3. Die Ziele und die Aktionen des Projekts

  4. Die Mitwirkenden



Auf dieser Seite stellen wir Überlegungen, vorläufige Planungen sowie erste Erfolge und Arbeiten zur Ausgestaltung unseres bisher nur in sehr einfacher Form vorhandenen Planetenmodells vor.
Dieses Modell ist erläutert und beschrieben auf der Seite

"Planetenmodell Oberwengern"


1. Der Hintergrund (or "Philosophy and Mission")


  • Das Einsteinjahr 2005

    Deutschland feiert 2005 das Einsteinjahr, eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Anlass sind der
    100. Geburtstag der Relativitätstheorie und der
    50. Todestag des weltberühmten Wissenschaftlers.
    1905 veröffentlichte Albert Einstein fünf Aufsätze, die unser Weltbild tiefgreifend veränderten. Diese Arbeiten revolutionierten die klassische Vorstellung von Raum, Zeit, Materie und Energie.

    Dieses Jahr ist ein doch damit ein ehrenwerter Anlass, unser schon bestehendes Planetenmodell auszubauen und attraktiver zu gestalten, und stellt damit eine weitere Aufgabe in unserem Bestreben, greifbare naturwissenschaftliche Themen unserer Umgebung aufzuarbeiten und darzustellen.

    Das obere Bild zeigt die Sondermünze vom Juli 2005 mit der berühmten Formel E=mc² zur Energie-Masse-Äquivalenz, geschrieben auf einen kugelförmigen Himmelskörper, der auf Grund seiner Masse den Raum in seiner Umgebung krümmt,
    das untere Bild die Sonderbriefmarke der Deutschen Post.

    Du bist Albert Einstein heißt ein Plakat der aktuellen großen Medienkampagne
    Du bist Deutschland Du bist das Wunder von Deutschland ...
    ... Wir sind 82 Millionen. Machen wir uns die Hände schmutzig. ...
       ... Geh runter von der Bremse. ...
          ... Bring die beste Leistung, zu der du fähig bist. ...
    ... Wer alles aus sich heraus holt, kann nach den Sternen greifen
       ... - in Alberts Fall sogar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Verstehen wir die Medienkampagne richtig?
    Können wir mit unseren Projekten beitragen?
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2. Die Vorarbeiten

liegen schon einige Jahre zurück als einige Schülerinnen und Schüler in einem Physikkurs das bereits oben genannte "Planetenmodell Oberwengern" aufbauten.


Im Jubiläumsjahr unseres langjährigen Kooperationspartners unter dem Titel "AVU ... 100 Jahre Zukunft" - also neben dem Einstein-Jahr noch ein 100-jähriges Jubiläum - werden "Ideen gesucht, die das Leben in der Schule, in dem Stadtteil und somit in der Stadt bereichern": "Wir rufen die Schulen bzw. Schüler auf, ihre Wünsche für die Zukunft zu formulieren und daraus kreative Maßnahmen zu entwickeln."
Gern beteiligen wir uns an diesem Wettbewerb, in dem wir uns dann einmal nicht mit den technischen Anwendungen unserer physikalischen Schulkenntnisse beschäftigen, sondern mit astrophysikalischen Grundlagen und einem Versuch der veranschaulichenden Darstellung dieser eigentlich unanschaulichen Themen.

In diesem Projekt 2005 haben wir ebenfalls mit der Volkssternwarte Ennepetal kooperiert.
Formell vereinbart wurde das Projekt beim NetdaysEN-Vorbereitungstreffen am 10.05.2005 im Industriemuseum "Henrichshütte".
Ebenso Kooperationspartner sind wiederum einmal Herr und Frau Rolla von, die uns insbesondere bei den Überlegungen zum Design helfen und beraten.

Mit dem 28. September, der Aufnahme unseres Entwurf in die Liste der geförderten Projekte, wird auch in diesem Projekt wiederum unser Partner und Sponsor.

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3. Die Ziele ...

  • Wir möchten unser vorhandenes Planetenmodell ausgestalten.
    Dabei haben wir zunächst zwei Möglichkeiten ins Auge gefasst:

    • Bronze-Bodenplatten, die in das Pflaster des Schulhofes eingelassen werden, oder
    • Wandplaketten, die an den entsprechenden Stellen montiert werden. (Entwurf s.u.)

  • Für den Fall der Realisierung, das heißt also der Montage der Bodenplatten und/oder Plaketten, planen wir natürlich einige Aktionen (siehe auch bisherige "Probe-Aktionen") - etwa zur Einweihung - damit unsere Arbeiten und Erfolge innerhalb und außerhalb der Schule bekannt werden.
    Dabei denken wir unter anderem an spielerische Darstellungen in Form von Planetenkreisen, etwa in Form eines Fotos, auf dem möglichst alle Schüler der Schule auftauchen.

  • Die Ergebnisse sollen angemessen und anschaulich aufgearbeit werden,
    das Ergebnis soll die Darstellung auf der Schulhomepage sein, die vorliegende Seite zum Planetenmodell soll mit weiteren Informationen und Links zu den Planeten ergänzt werden.

  • Außerdem sollen im Physikunterricht die Inhalte dieser Arbeit vertieft verwendet werden, soweit es die Lehrpläne und die Zeit zulassen.

  • Ein dazu gehörender Wunsch ist die Anschaffung eines Teleskops nebst Zubehör zur Aufnahme physikalisch interessanter Daten, mit dem dann u.a. auch einmal Planeten direkt beobachtet werden könnten.

Wir hoffen, dass uns mit diesen Arbeiten gelingen wird,

  • für unsere Schülerinnen und Schüler und

  • für die weitere interessierte Öffentlichkeit in der Umgebung unserer Schule

  • die astrophysikalischen Grundlagen und Vorgänge zur "Information des gebildeten Laien" aufzuarbeiten.

    Das Schulgelände wird ja bekanntlich von vielen anderen Gruppen - Sportvereine, VHS, ... - benutzt, so dass wir auch hier durch die Ergänzung unseres Schulgeländes einen "Informations- und Gestaltungs-Beitrag" leisten könnten.

Außerdem sehen wir - wie immer - diese Arbeit auch ganz egoistisch und möchten hierzu wiederum aus der Antrittsrede des Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Herrn Knut Urban zitieren:
"Bildung ist nicht nur die Grundlage von Lebensqualität, sie ist selbst Lebensqualität."
- Wir werden hoffentlich viel lernen!

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... und die Aktionen
    Aufzeigen der Planetenbahnen im Schulgelände

    Bereits in unserem bisherigen Modell sind die
    • Sonne - die mit dem gelben Kreis markierte Lampe - und
    • die Umlaufbahnen der Planeten Merkur (M) und Venus (V) auf dem Schulhof markiert.

    Wir planen, diese Markierungen attraktiver zu gestalten.
    Sollte uns dies gelingen, möchten wir die im Bild angedeutete Probe-Aktion ausweiten:
    Viele, evtl. alle Schüler unserer Schule (*) könnten dann zur Einweihung einmal die Bahnen der Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars auf dem Schulgelände markieren.
    An besonders gut geeigneten Stellen würden dann auch die Platten oder Plaketten montiert.

    (*) Wir hätten dann wohl ein originelles Motiv als das
    "Gruppenfoto aller Menschen unserer Schule".


    Aufzeigen der Planetenbahnen außerhalb des Schulgeländes

    Die Bahnen der Planeten Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto - und vielleicht auch weiterer Neuentdeckungen - liegen außerhalb unseres Schulgebäudes, aber durchaus im Stadtgebiet von Wetter, wie die maßstabsgerechten Kreise der abgebildeten Karte zeigen.
    • Der kleinste Kreis markiert die Erdbahn.
    • Die Jupiter-Bahn umfasst unseren Sportplatz und den großen Parkplatz.
    • Weiter außerhalb liegen dann Saturn, Uranus, Neptun.
    • Die Pluto-Bahn berührt etwa den Sportplatz Harkortberg, die Burg Volmarstein und das Gewerbegebiet "Auf der Bleiche" in Wengern.

    • In einem zweiten Schritt wollen wir weitere Sponsoren oder Kooperationspartner finden, die etwa in Wengern, Grundschöttel oder Alt-Wetter Plaketten an ihren (Firmen-) Gebäuden anbringen.

    Anna und Sandra besuchen die Volkssternwarte Ennepetal.

    Zu Gesprächen über Planetenmodelle und zum Kennenlernen der Einrichtung besuchen Anna und Sandra die Volkssternwarte Ennepetal, mit der wir eine neue Kooperation beginnen.


    Erster Ansatz eines Grobentwurfs der Bodenplatten bzw. Wandplaketten

    Die Wandplaketten (Größe etwa zwischen DIN A4 und DIN A3) könnten aus klarem Acryl mit blauer Beschriftung hergestellt werden. Zum besseren Kontrast sollte die Wand darunter in Plakettengröße weiß gestrichen werden.
    Wie der ganz grobe erste Entwurf andeutet, muss auf der Plakette natürlich der Name des Planeten und seine wichtigen Eigenschaften aufgeführt werden.
    Dazu gehört die "Kugel" im Modellmaßstab in einer einfachen Grafik.

    Im Eingangsbereich erklärt dann eine größere Plakette das Modell insgesamt. Dazu gehört dann Modellmaßstab und der Hinweis auf Sonne und Planeten.





    Erster Erfolg am 19.09.2005:
    nimmt unseren Projektentwurf an.

    Im Rahmen der o.g. Aktion "AVU ... 100 Jahre Zukunft" haben wir einen ersten großen Erfolg errungen, denn unser Vorschlag ist auf der Basis unseres bisherigen Entwurfs in die Liste der förderungswürdigen Projekte aufgenommen worden.
    Beim ersten offiziellen Planungstreffen im Geschwister-Scholl-Gymnasium am 28. 09. vereinbarten Frau Dohmann (AVU), Herr Dr. Thier (Stadt Wetter), Herr Becker, Herr Dr. Maurmann (Schulleiter und Stellvertreter) und Herr Kaschuba (Projektleiter) die Durchführung.
    Auf dem obigen Bild kontrolliert Frau Dohmann, assistiert von den "Mathe-Assen des Tages" aus der 10c, den Entwurf des Faltblattes (s.u.) anhand eines Stadtplans.

    Damit sind die finanziellen Voraussetzungen für eine Realisierung gegeben:

    • Konkrete Planungen werden nun möglich!
    • Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an!? ;-)


    Also haben wir am 28. September - ein kleiner Test und eine Vorübung für die eigentliche Einweihung - die beiden Bahnen von Merkur (m) und Venus (w) nachgemessen und - streng nach Geschlecht getrennt(!) - dargestellt.




    Ein Faltblatt soll das Planetenmodell bekannt machen

    Das abgebildete Faltblatt soll unser neues Planetenmodell in Schule und Stadt bekannt machen. Es wird als "Wandzeitung" in Klassen- und Kursräumen ausgehängt. Darüber hinaus liegt es im Schulsekretariat und im Stadtgebiet, z.B. im Rathaus, im Bürgerbüro, in der Stadtbücherei, den AVU-Treffpunkten, ... .

    Das nebenstehende Bild zeigt dieses Faltblatt im Miniformat.

    Es ist ebenfalls im PDF-Format verfügbar. (download 265kB)


    • 19. Oktober, Planungstreffen und Begutachtung der Wandplaketten- und Bodenplatten-Entwürfe; die Abbildung zeigt den Entwurf der zentralen Acrylglas-Wandplakette (80 cm hoch, 50 cm breit), die im Eingangsbereich des Schulgebäudes angebracht werden wird.





    "First light"(*) auf GSG-Teleskop, 28. Oktober 2005

      Auch ein lang gehegter Wunsch, den wir nun durch die Förderung unseres "Zukunfts-Projektes" realisieren konnten:
      Unser neues Teleskop, Spiegeldurchmesser 135mm, sah am 30. Oktober im Leistungskurs Physik 13.1 das "erste Licht".
      Zugegeben, die Bedingungen und die Simmung waren nicht sehr ernst.

      (*)Als "first light" (erstes Licht) bezeichnen Astronomen üblicherweise den ersten Einsatz eines Teleskops.
      Genau zwei Tage vor unserer kleinen Aktion meldete übrigens die Max-Planck-Gesellschaft die Inbetriebnahme des größten und modernsten Einzelteleskops (LBT, Bild) der Welt, Spiegeldurchmesser 8,4m.
      (Zur aktuellen Presse-Meldung der MPG!)



    Keinesweg "Halloween-Hexen": Unsere "Malerinnen" Laura und Debbie!

      Die Klasse 10a verschönert zur Zeit im Rahmen des Kunstunterrichtes mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Weber verschiedene Räume in unserem Gebäude.
      Da bot sich die gute Gelegenheit, Wandflächen, auf denen im NW-Trakt die durchsichtigen Acrylglas-Plaketten für Erde und Mars angebracht werden sollen, schon einmal weiß zu grundieren.
      Laura und Debbie zeigen sich hier einmal total zugeknöpft, aber für die Malerarbeiten angemessen gekleidet.




    Die weitere Aufgabenplanung

    • Montage der Planetenplatten, also die Markierung der Bahnen

    • Erkundung, Planung und Markierung der Wanderwege

    • Die Präsentation unserer Arbeiten in der Öffentlichkeit

    • Diese Aufgaben und Arbeiten in Projektarbeiten, Aktionen, Projekttagen werden beschrieben im Tagebuch 2006.

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4. Die Mitwirkenden

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern

  • Volkssternwarte Ennepetal,
  • und insbesondere der
  • : Durch die Aufnahme unseres Vorschlags in die Liste der geförderten AVU-Projekte wird nun
    Schritt für Schritt aus unserer Idee Wirklichkeit.


Schulintern beteiligt waren Schülerinnen und Schüler,
  • die in der Jahrgangsstufe 10 ihre Jahresarbeit im Differenzierungskurs Physik-Informatik zu diesem Thema geschrieben haben, nämlich Sandra Lüling und Anna Killian;
  • die in den Physik- und Informatik-Kursen der Jahrgangsstufen 12 und 13 die Darstellung überarbeitet haben.
  • Auch der Kurslehrer, Klaus Kaschuba, hat sich mächtig bemüht, diese Arbeiten und Projekte zu einem guten Abschluss zu führen.


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Erstellt am 22.04.2004; zuletzt geändert am 02.04.2006 . (Ka)