Als Beispiel betrachten wir das Umspannwerk in Wetter-Volmarstein, also eine Anlage in unserer unmitelbaren Nähe.

    Dieses Umspannwerk konnten wir im Rahmen unserer Arbeit im Differenzierungskurs Physik-Informatik mit den Herren Winterhoff und Zimmerman von der  besichtigen.
Umspannwerke spielen eine wichtige Rolle bei der Stromversorgung. In ihnen wird die Hochspannung, die von den Kraftwerken über Freileitungen transportiert wird, herunter transformiert.
(Zur Notwendigkeit verschiedener Spannungsebenen siehe z.B. Kapitel 3.)

Anhand der folgenden Fotos erklären wir die "Arbeitsschritte" in einem Umspannwerk.


Im Hintergrund links erkennt man die 110kV-Freileitung, die aus Dortmund Oespel über den Harkortsee zum Umspannwerk führt. Die "Anbindung" dieser Leitung an das Umspannwerk markiert der rote Kreis.


Nun wird der Strom auf eine Verteilerschiene (rote Linien) geleitet von der er auf einen Leitungstrenner (blauer Kreis) kommt.


Vom Leitungstrenner wird der Strom auf eine zweite Verteilerschiene geleitet, von der er zu einem Leistungsschalter kommt.


Weiter wird der Strom von dort zum Transformator geleitet.
Dieser transformiert die Spannung von 110kV auf 10kV herunter.
Der Transformator ist sicherlich das Kernstück der Anlage.

Deshalb haben wir ein
 grundlegendes Schul-Experiment, Kap. 5.1
zum physikalischen Verständnis dieses Gerätes durchgeführt:


Nun wird der Strom in die Schaltanlage geleitet, von der aus die Verteilung an die verschiedenen 10kV-Stationen stattfindet. Hier wird außerdem noch die Belastung der einzelen Stromkreise gemessen, und man kann auch im Notfall hier den Strom für bestimmte Regionen von Wetter abschalten (roter Kreis).
Für jede 10kV-Station gibt es zwei dieser Schaltkästen, falls einer ausfallen sollte, kann der zweite genutzt werden, ohne dass der Strom ausfällt.

  TOP Kapitel 6: Knotenpunkte und 10kV-Stationen

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Erstellt am 03.09.2003; zuletzt geändert am 12.09.2004 . (Ka)