Grubengas wird beim Steinkohlebergbau freigesetzt und besteht hauptsächlich aus Methan (CH4), welches stark zum Treibhauseffekt beiträgt.
"geoscience online" veröffentlicht im September 2005 dazu unter dem auffälligen Titel
Methan-“Rülpser” heizten Erde ein
einen interessanten Artikel zur geschichtlichen aber auch aktuellen Bedeutung von Methan als Treihausgas.

Während des Abbaus und nach Stilllegung der Bergwerke sammelt sich das Grubengas, das sich vor ca. 300 Millionen Jahren gebildet und eingelagert hat, in den Stollen und tritt jährlich mit einem Volumen von 1,5-1,7 Mrd. m³ aus Deutschlands Bergbauregionen aus.

Auch in stillgelegten Steinkohlebergwerken befindet sich also noch Methan. Aus ihnen sollen ca. 120 Millionen m³ Methan pro Jahr austreten.
Im Zeitraum von 1750 bis heute hat u. a. hierdurch der Anteil von Methan in der Luft um 151% zugenommen.
In aktiven Bergwerken wird das Gas von einigen Bergbauunternehmen bereits genutzt, dagegen wurde das Grubengas stillgelegter Bergwerke bisher kaum angerührt. Das Interesse an diesem Gas wächst jedoch ständig, da immer mehr Bergwerke geschlossen werden, ja fast alle inzwischen geschlossen sind.

Arbeitsbereiche der in diesem Bereich tätigen Institute und Firmen sind die Exploration, die Gefahrenabwehr, sowie die Nutzung von Grubengas z. B. zur Strom- und Wärmeerzeugung.

Hierauf wollen wir im folgenden Projekt genauer eingehen und möchten dabei

  • die Entstehung und Verwendung des Grubengases (Methan) in Kapitel 2 darstellen;

  • auf die Standorte der Grubengasanlagen in NRW in Kapitel 3 hinweisen;

  • die Ziele und Erfolge dieser Technologie in Kapitel 4 beschreiben.

  • Anschließend berichten wir in Kapitel 5 über die Erkundung einer Anlage

  • und stellen dann nach der Zusammenfassung und Reflexion in Kapitel 6

  • die benutzten Quellen in Kapitel 7 zusammen.

TOP Kapitel 2: Die Entstehung von Grubengas

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Erstellt am 26.01.2005; zuletzt geändert am 17.09.2005 . (Ka)