Der Gedanke, elektrische Energie in der Form chemischer Energie zu speichern und wieder freizusetzen, ist schon ca. 200 Jahre alt.

Wir Menschen in unserer hochtechnisierten Umgebung sind in vielen Bereichen des Lebens an diese Systeme gebunden: Die Einsatzgebiete reichen vom

  • Herzschrittmacher bis zum U-Boot, vom

  • Walkman bis zum Handy, von der

  • Taschenlampe bis zur Starterbatterie im Auto, von der

  • Armbanduhr bis zu großen Anlagen zur Notstromversorgung in Krankenhäusern und Rechenzentren, .... .

In dieser Arbeit beschäftigen wir uns

sowie dann im Hauptteil etwas sorgfältiger mit dem Bleiakkumulator, nämlich


Zellen und Batterien im alltäglichen Gebrauch

    Zu einer Unterscheidung der Begriffe

  • Galvanische Elemente, Zellen,
  • Primärelemente,
  • Batterien und
  • Akkumulatoren, Sekundärelemente

  • hier zunächst eine kleine Gegenüberstellung.

    Batterien und Akkumulatoren werden in den unterschiedlichsten Größen und Formen gebaut.
    Werfen wir kurz einen Blick auf die Typen, die alle von uns mehr oder weniger regelmäßig, wenn vielleicht auch unbewusst nutzen.

    1. Die "klassische Zelle"

    Die sehr häufig im Haushalt gebrauchten Batterien sind
    (im Bild von links nach rechts):

    • der 9 Volt Block,
    • die Monozelle, die Urform, lange Zeit "die Batterie"
    • die Babyzelle,
    • die Mignonzelle, z.Z. "die" Stromquelle tragbarer Elektronik,
    • die Microzelle.

    Alle Einzelzellen haben wie die ursprüngliche Zink-Kohle-Zelle eine Spannung von U=1,5 Volt; der Block ist aus sechs flachen, hintereinander geschalteten Einzelzellen zusammengesetzt, diese "6er-Batterie" liefert also eine elektrische Spannung von U=9V.
    Diese Batterien werden zusätzlich auch als aufladbare Akkumulatoren hergestellt, die zwar eine große Ladung, aber nur eine Spannung von U=1,2V liefern.



    2. Die Knopfzellen

    Kommt es auf geringes Gewicht und kleine Maße an, denken wir an Armbanduhr, Hörgerät, Leuchtdioden-Taschenlampen usw., so nutzen wir Knopfzellen, die ja inzwischen schon seit vielen Jahren ohne Quecksilber, also weniger "giftig" hergestellt werden können.


    3. Die Pkw-Starterbatterie

    Das Starten des Pkw-Motors durch Ankurbeln bringt uns zwar in uralten Filmen zum Lachen, aber beim Start unserer elektronisch gesteuerten modernen Motoren verlassen wir uns lieber auf den wohl bekanntesten Bleiakku, die "Autobatterie".

    Bevor wir uns in Kapitel 3 mit diesem Gerät etwas sorgfältiger beschäftigen, zunächst ein kurzer Blick auf die Geschichte der Zellen, Batterien und Akkumulatoren.

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Erstellt am 26.01. 2004; zuletzt geändert am 07.11.2004 . (Ka)